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Es besteht leider eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

"Von Reisen auf die Halbinsel Krim wird dringend abgeraten:

Die Krim gehört aus Sicht der Bundesregierung völkerrechtlich weiterhin zur Ukraine, wird aber derzeit faktisch von Russland kontrolliert. Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden."
Quelle: www.auswaertiges-amt.de

Zum Thema Reisen möchten wir auf einen Artikel auf faz.net vom 18. Mai 2014 verweisen:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/urlaub-auf-der-krim-das-herz-so-voll-der-strand-noch-leer-12943344.html

Die Einreise auf die Krim ist nur noch über Russland möglich, eine direkte Flugverbindungen von Deutschland nach Simferopol gibt es nicht mehr. Simferopol ist nur via Zwischenstopp in Moskau oder St. Petersburg erreichbar. Ein Russisches Visum wird benötigt.
http://russische-botschaft.de/konsularabteilung.html


"Schön bist Du, Tauriens Gestade,
wenn vor dem Schiff im Morgenstrahl
du aufsteigst aus dem Meerespfade,
wie ich Dich sah zum erstenmal."

Alexander Puschkin, 1820



Willkommen auf der Krim.

Schon die russischen Zaren wußten die landschaftlichen Reize zu schätzen, die besonders die Südküste der Halbinsel Krim aufweist. Sie ist einer der "...schönsten Landstriche Europas." (Gerd Fesser in: DIE ZEIT 33/2003, S. 70)

Auf unserer WebSite können Sie erste Eindrücke von diesem Kleinod erhalten, das heute zur Ukraine gehört. Wir bieten praktische Reise-Infos, Hintergrundwissen und publizieren hier Aktualisierungen und Ergänzungen zu unserem Reiseführer "Die Krim" bis zur nächsten Druckauflage.

Entdecken Sie faszinierende Orte und Landschaften auf der Krim, ihre Natur- und Kulturschätze: von Anton Tschechow bis zu den Zarenpalästen, Massandra-Weine und Krimsekt, Jalta und Sewastopol, Gebirgsplateaus und Tropfsteinhöhlen, Kurorte und historische Parkanlagen um nur einige Stichworte aufzuführen.

Eine kleine Auswahl besonderer Attraktionen präsentieren wir unter Highlights, einen Ausblick auf weitere Sehenswürdigkeiten und wichtige Themen bietet Die Krim.

Die Krim ist eines der interessantes Urlaubsgebiete in Osteuropa. In westlichen Ländern wird dieses Reiseziel allerdings immer noch wenig wahrgenommen, zu Unrecht. In weiten Teilen sind touristische Dienstleistungen sicher nicht mit westlichen Standards vergleichbar, dafür entschädigt diese Halbinsel mit einer zauberhaften Atmosphäre und einem besonderen Lebensgefühl. "Überhaupt ist die Krim für die russische Kultur der Inbegriff von Freiheit der Gefühle und Wünsche." (Viktor Jerofejew in : DIE ZEIT 22/2002).


LITERATURHINWEIS
Kunz, Norbert: Die Krim unter deutscher Herrschaft 1941-1944
Germanisierungsutopie und Besatzungsrealität

Schon vor Beginn des Feldzuges gegen die Sowjetunion maßen führende NS-Größen der Krim eine besondere Bedeutung in den Überlegungen zur völkischen Neuordnung des osteuropäischen Raumes bei. Als "Gotenland" oder "Gotengau" sollte die Krim, ergänzt um angrenzende Gebiete der Südukraine, zu einer rein germanischen Musterregion entwickelt werden.

Detailliert zeigt der Autor die ideologischen Ansätze und Planungen teils rivalisierender NS-Institutionen auf und spiegelt diese an den realen Bedingungen der Besatzung. Als strategischer Eckpfeiler der Ostfront verblieb die Krim während der gesamten Besatzungszeit unter Militärverwaltung und mußte größere Truppenkontingente aufnehmen. Die hoch gesteckten Ziele kamen über zaghafte Ansätze nicht hinaus.

Weiterhin bietet der Titel einen Überblick über die wesentlichen Aspekte der deutschen Besatzung: Der Wirtschaft und Versorgungslage, dem Widerstand, dem Morden der Einsatzgruppen, den Versuchen, eine Zivilverwaltung zu installieren sowie der Nationalitätenpolitik, in der den Krimtataren eine Sonderstellung eingeräumt wurde.

In der Fokussierung auf die Krim gelang dem Autor eine umfassende Pionierstudie, die exemplarisch für den ideologisch motivierten Eroberungskrieg der NS-Führung in Osteuropa steht.

Reihe: Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg (FSL)
Verlag: WBG Wissenschaftliche Buchgesellschaft, gebunden, 448 S.,
22 x 14,5 cm, 1. Aufl. 2005, ISBN: 978-3-534-18813-0, 74,90 EUR
www.wbg-darmstadt.de


LITERATURHINWEIS
Wydra, Doris: Autonomie auf der Halbinsel Krim
Eine völker- und verfassungsrechtliche Analyse

So schön die Halbinsel Krim als Reiseziel ist, in politischer und verfassungsrechtlicher Hinsicht weist sie einige Problemzonen auf, die seit dem Zerfall der Sowjetunion auftraten.
Seit 1954 gehört die Krim zur Ukraine. Ihre mehrheitlich russische Bevölkerung sieht seit 1991 ihre politische Heimat allerdings eher in Russland, für das wiederum Sewastopol und die Schwarzmeerflotte geopolitisch eine wichtige Position im Selbstverständnis als Weltmacht darstellen.

In dieser auch für den Laien gut lesbaren Darstellung zeigt die Autorin die historischen und verfassungsrechtlichen Hintergründe des Autonomiegedankens auf der Krim auf, der im Machtpoker zwischen Kiew und Moskau eine zentrale Rolle spielt.
Mit eigenen Vorstellungen von Autonomie treten zudem die Krimtataren, die sich als die indigene Bevölkerung der Halbinsel ansehen, an die Kiewer Zentralregierung heran.
Für die Ukraine bleibt die Lösung dieser Konflikte ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Annäherung an das moderne Europa und die EU.

Verlag: Braumüller, Kartoniert, 220 S., 23 x 16 cm, 1. Aufl. 2008
ISBN: 978-3-7003-1672-5, 24,90 EUR
www.braumueller.at


LINK-TIPP
Joachim Gremm bereiste die Krim 2006 mit dem Fahrrad. Seinen ambitionierten Reisebericht mit schönen Fotos können Sie unter: http://www.adfc-ratingen.de/reisen/KRIM-2006/ sehen.



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